L e o n b e r g e r Zwinger von der Hasel
L e o n b e r g e r   Zwinger von der Hasel
... sieht sooooo süß aus, wenn er in ihr Heim zieht. Sicher haben sie den Knirps schon einige Male bei uns besucht. Aber so ein Schritt sollte auch gut überlegt sein. So ein Bärchen wird auch größer! Je nachdem, ob ein ganzer Kerl einzieht, oder ein nettes Mädel, zwischen 50 und 70 kg wird sie oder er einmal wiegen. Die Schulterhöhe einer Hündin kann zwischen 65 bis 75 cm und beim Rüden zwischen 72 bis 80 cm liegen. Sicher wird er in dieser Größenordnung recht bald im Weg liegen, wenn man eine 50 qm Wohnung hat! Es sollte genügend Platz vorhanden sein. Es muss kein Haus sein, eine geräumige Wohnung sollte es schon sein...
... er wird schnell groß der Kleine. Die Aufzucht eines Riesen ist nicht billig, jedenfalls nicht mit der eines
Dackels zu vergleichen...= Blick in die "Portokasse"
... nicht nur futtern will der Hund, ab 3. Monat muss für ihn Hundesteuer gezahlt werden, die, je nach Einzugsgebiet seeehr unterschiedlich sein kann... - verstecken geht bei dieser Größe nicht ... = Blick auf's Konto ..
In Leipzig kostet e i n Hund im Jahr 96,00 Euro - unsere Beiden zusammen 288,00 Euro !
... ist ein Leo auch noch so freundlich, er sollte gleich nach Einzug eine eigene Haftpflichtversicherung besitzen ... - Blick in die "Gelben Seiten" ...
Versichert? Besser wärs!
... so ein Knirps lernt recht schnell, besser geht es mit einer Hundeschule, Sie möchten doch, dass er ordentlich "Fuß" läuft und niemanden vor Freude umwirft? = Blick auf das eigene Nervenkostüm und evtl. danach ins "Gemeindeblatt" oder Internet...
Welpenstunde ... mit 12 Wochen und mit 6 Monaten
... wie machen Sie Urlaub? Mit oder ohne Hund? Auto oder Flugzeug? Auto ist toll, passt der Leo rein und fährt gerne mit, Flugreisen machen die Angelegenheit schon schwieriger ... - Blick in die Familie oder in den Freundeskreis - Angebote von Hundepensionen ins Auge fassen.
Wir fliegen, wenn es unsere "Portokasse" erlaubt, gerne einmal weiter weg, unsere Tiere wissen wir gut aufgehoben in der Obhut unserer großen Töchter. Weit fliegen geht mit Hund nicht, eine gute Pension hilft, im Notfall auch wir!
... ein Leo wird etwa 10 - 12 Jahre, sind Sie bereit, sich voll und ganz auf den Bären mit den lieben Augen und den Schlappohren so lange einzulassen, ihn zu erziehen, ihn lieb zu haben und ihm einen festen Platz in seinem und Ihrem Leben zu geben, bis zum letzten Atemzug? = ein Blick in die Seele ...
Leos wollen überall dabei sein, ein absolutes Muss ist der direkte Kontakt zum Menschenrudel! Sie sind sehr familienbezogen, sehr kinderlieb und vertragen keine Zwingerhaltung!!!
Hundeclub? Papiere? Ohne Papiere?
Die Frage, "wo kaufe ich meinen Hund?" sollte man sich immer stellen. Hat man kein gutes Gefühl, sieht man die Mutterhündin nicht mit den Welpen - Finger weg! Ein Kauf am Straßenrand oder in dunklen Scheunen, ohne Sonne und Licht - besser nicht! Sieht der Welpe krank, oder unterentwickelt aus - nein! Sind die Welpen ängstlich, Vorsicht, das könnte dann so bleiben! Ein verantwortungsvoller Züchter wird seine Welpen auf das Leben "da draußen" so gut es geht vorbereiten. Am Anfang mit unterschiedlichen Geräuschquellen, so sollten sie später (sobald sie geimpft sind) mit Leine und Halsband Straßen mit Autos, Fußgängern, anderen Hunden usw. kennengelernt haben. Dazu gehören auch die erste kurze Touren mit dem Auto.
Ein guter Züchter sollte zu jeder Zeit bei Fragen und Sorgen ansprechbar sein - es sich sogar wünschen, dass der Kontakt zum Geburtshaus erhalten bleibt. Auch wird ein solcher Züchter einen Futterplan für den glücklichen Besitzer bereithalten sowie das Futter für die ersten Tage in der neuen Heimat. Ein Impfausweis muss ausgehändigt werden und dass der Welpe entwurmt sein sollte, ist selbstverständlich. Die Frage, welche Papiere ein Welpe haben darf/muss, kann nur der künftige Besitzer entscheiden. Wichtig ist, dass man beim Kauf eines Hundes i m m e r ein gutes Gefühl haben sollte, dass der Welpe bisher optimal aufgezogen und gefördert wurde.
Ein Wort zum Preis oder warum ist ein Welpe mit Papieren teurer als einer ohne?
Die Eltern der Welpen "ohne Papiere" sind meist niemals begutachtet, geröngt oder sonstigen gesundheitlichen Untersuchungen und Prüfungen unterworfen worden. Auch kann ohne einen ordentlichen Abstammungsnachweis eine Rassereinheit nicht garantiert werden.
Die Pflege, Ernährung und Ausbildung der Hündin über Jahre, Ausstellungsbesuche, die unerläßlich sind, da die Elterntiere hier dahingehend beurteilt werden, ob sie dem Rassestandard in Optik und Wesen entsprechen (der Leonberger soll auch wie ein Leonberger aussehen und sich so benehmen), gesundheitliche Prüfungen im Rahmen der Zuchtordnung des Verbandes (u. a. HD/ED/OCD Röntgen und deren Auswertung, Augenuntersuchung, Gentest), die Kosten des Deckeinsatzes des ausgewählten Rüdens (i. d. R. ein Welpenpreis), tierärztliche Untersuchung und erste Impfung am zweiten Lebenstag, Impfung in der 7. /8. Woche, mindestens drei Wurmkuren, Chipen der Welpen, Wurfabnahme und nochmalige abschließende tierärztliche Untersuchung vor Abgabe, Wurfabnahme, Ausstellen der Ahnentafeln, hohe Fütterungskosten (denn nur das Beste ist für Mutter und Kinder gut genug) und genügend Arbeit (auch wenn sie viel Spaß macht) ... das alles ist nicht zum Nulltarif zu haben! Bitte denken Sie auch daran.
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Böttger's Leonberger